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Hermann Maier
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Der Unfall

24. August 2001. Nach dem Konditionstraining im Olympiastützpunkt Obertauern fährt Hermann mit seinem Motorrad Richtung Flachau. In Radstadt überholt er einen verwirrten 73-jährigen Rentner, der wenige Meter nach dem Schild „Linksabbiegen verboten“ links abbiegt und den Heminator „abschießt“. Durch den Zusammenprall erleidet Hermann unter anderem einen offenen Unterschenkelbruch dritten Grades rechts und schwere Prellungen im Gesäßbereich. In einer siebenstündigen Operation wird das Schienbein mit einem 37 cm langen Marknagel zusammengefügt und ein dem linken Oberarm entnommener „freier Hautlappen“ im Wadenbereich eingefügt. Die erste Woche nach dem Unfall verbringt Hermann in der Intensivstation.

14. September 2001. Hermann wird aus dem Unfallkrankenhaus entlassen und übersiedelt in die Aufmesser-Klinik nach Radstadt.

26. September 2001. Beginn des Reha-Trainings im ÖSV-Olympiastützpunkt Obertauern.

25. Oktober 2001. Wien, Hofburg. Hermann Maier wird zum vierten Mal in Folge zu Österreichs „Sportler des Jahres“ gekürt und nimmt die Trohpäe persönlich entgegen. Sein erster öffentlicher Auftritt seit dem Motorrad-Unfall.

19. Dezember 2001. Nach erfolgreichen Gehversuchen auf Langlauf-Skiern schnallt Hermann wieder die Alpin-Latten an. Der erste offizielle Skitag zwei Tage später gerät zum Spießrutenlauf. Dutzende Reporter verfolgen ihn auf der Grießenkar-Abfahrt. Was keiner weiß: Hermann hat schlimme Schmerzen.

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