Sieg im Super G überstrahlt Rang 23 in der Abfahrt Kitzbühel, 21.01.06 - Der Herminator trug den 23. Platz in Hahnenkamm-Abfahrt mit Fassung. „Ich kann ganz gut damit leben“, sagte er im Ziel. Zum einen aufgrund des grandiosen Super-G-Triumphs vom Vortag, zum anderen aufgrund der Tatsache, dass wegen heftiger Windböen im oberen Streckenteil Starthang und Mausefalle ausgelassen worden waren und vom Ersatzstart losgefahren werden musste.
"Ein bissl enttäuscht" „Mir wäre vorgekommen, dass man von ganz oben hätte fahren können“, so Hermann, der die Verschiebung knapp vor Beginn des Rennens aus dem Fernsehen erfahren hatte. „Ich war schon ein bissl enttäuscht. Natürlich fahr ich lieber von oben weg, wo es steiler ist. So hab ich gewusst: Das wird ein wilder Kampf am Start, da muss man schieben wie bei einem Langlaufrennen.“ Er sei in der Folge „nicht optimal in Schwung gekommen“, habe sich vom Hügel im Steilhang „ausheben lassen, ein bissl emotionslos“ und die Steilhang-Ausfahrt „vermurkst“. Im Vergleich zum Training sei er dann „fast gestanden“.
Glückwunsch an Michi Walchhofer Kurzum, er habe seine Vorstellung der verkürzten Strecke angepasst, sagte der Herminator, dessen Glückwünsche Sieger Michael Walchhofer galten. Er habe jedenfalls damit gerechnet, dass sein Trainingskollege bei den herrschenden Bedingungen schnell sein würde. 200. Weltcuprennen in Garmisch Gleich nach dem Rennen trat Hermann die Heimreise an, auf einen Start im Slalom am Sonntag und bei der Hahnenkamm-Kombination verzichtete er. Seine Konzentration gilt nun den Speed-Bewerben in Garmisch am kommenden Wochenende. Auf der Kandahar-Strecke, auf der er 1997 seinen ersten großen Sieg gefeiert hatte, bestreitet Hermann am Wochenende sein 200. Weltcuprennen. Am Samstag findet die Abfahrt statt, am Sonntag folgt der Super G.
Diashow Abfahrt Kitzbühel
So geht´s weiter: 24.06.06 Schladming Nacht SL 28.01.06 Garmisch DH 29.01.06 Garmisch SG
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